Vielseitige Klimaschutzaktivitäten in der Gemeinde Osburg – Presseinformation der Energieagentur Rheinland-Pfalz GmbH

Vielseitige Klimaschutzaktivitäten in der Gemeinde Osburg – Presseinformation der Energieagentur Rheinland-Pfalz GmbH

Die Ortsgemeinde Osburg beteiligt sich seit Frühjahr 2020 offiziell am Projekt „Klimaschutz in kleinen Kommunen durch ehrenamtliche Klimaschutzpaten (KlikK aktiv)“ der Energieagentur Rheinland-Pfalz. Seitdem hat die Kommune ihre vielseitigen Aktivitäten für den Klimaschutz noch gesteigert.

Die Ortsbürgermeisterin Silvia Klemens und der ehrenamtliche Klimaschutzpate Heiko Hohmann ziehen erste Bilanz und schildern ihre Erfahrungen mit zum Teil nicht leicht verständlichen Förderprogrammen. Die Gemeinde gehört zum Landkreis Trier-Saarburg und der Verbandgemeinde Ruwer und hat derzeit etwa 2.500 Einwohner.

 

Sanierung und Erweiterung Kindergarten

Um der neuen Gesetzeslage (7-Stunden-Ganztagsbetreuung) und weiterem Zuzug (Neubaugebiet) gerecht zu werden, muss die Kita des Ortes erweitert werden. Es stellt sich die grundsätzliche Frage, ob die Realisierung als An- oder Neubau oder als Teilauslagerung erfolgen soll. Eine wichtige Entscheidungshilfe ist hier die Ergänzung durch eine Machbarkeitsstudie mit einem energetischen Gutachten des bereits mehrfach erweiterten Bestandsgebäudes. Nur so können die Kosten für Anbau und Sanierung realistisch und belastbar einem Neubau gegenübergestellt werden. Gemäß der Entscheidung des Gemeinderates wurde Ende des vergangenen Jahres ein energetisches Sanierungsgutachten in Auftrag gegeben werden. Es wurde eine Förderung aus dem BAFA-Programm „Energieberatung für kommunale Nichtwohngebäude“ beantragt, mit einer Förderquote von bis zu 80 Prozent der förderfähigen Kosten. „Auf der Grundlage der Pläne wurde von einem Ingenieurbüro eine Förderung von 9.425 Euro errechnet. Somit würden effektive Kosten für die Ortsgemeinde in Höhe von ca. 2.326 Euro anfallen.  Die Förderzusage liegt zwischenzeitlich vor“, sagt der ehrenamtliche Klimaschutzpate der Gemeinde Heiko Hohmann.

 

Erneuerung der Flurbeleuchtung für den Anbau des Kindergartens

Im Kindergartenflur des Anbaus sind drei Wandlampen mit Notlichtfunktion defekt, zudem fängt eine vierte Lampe nun an zu brummen und zu flackern. Ortsbürgermeisterin Silvia Klemens: „Die Reparaturkosten für die Teile und den Austausch sind für diese drei Lampen mit Notlicht mit bisheriger Lebensdauer von rund 11 Jahren im Gegensatz zu einer Neubeschaffung und gleichzeitigem Austausch mit LED-Leuchten unwirtschaftlich. Daher favorisierte ich, die gesamt acht Lampen (3 x Notlicht, 5 x Standard) gegen gleichwertige LED-Leuchten auszutauschen. Die noch funktionierenden Leuchten und Teile können als Ersatz für den Obergeschossflur im Altbau verwendet werden, da dort die gleichen Lampen montiert sind.“

Förderprogramme für Beleuchtung greifen aufgrund der geringen Summe nicht. Zudem wird eine Umrüstung auf LED im gesamten Kindergarten nach dem Ergebnis des Energiekonzeptes geprüft und hierfür können entsprechende Förderungen genutzt werden. Eine Anfrage bei Westenergie hat ergeben, dass diese die Maßnahme zum Austausch auf LED-Leuchten im Rahmen des kommunalen Energiekonzept (KEK) mit dem
Förderprogramm Klimaschutz, Energieeffizienz und Infrastruktur mit ca. 70 % beim Kindergarten Osburg unterstützen.

 

Reparatur und Sanierung der Heizanlage sowie Erneuerung der Beleuchtung im Bauhof

Der Bauhof der Gemeinde Osburg befindet sich in der ehemaligen Turnhalle der Grundschule. In gleichem Gebäude ist auch der Jugendraum in einem separaten Teil untergebracht. Bei der vor kurzem abgeschlossenen Sanierung der Heizanlage im Bauhof wurden unter anderem einige Heizungspumpen gegen hocheffiziente Pumpen ausgetauscht. Die bei dieser Maßnahme erzielte Förderquote beträgt 30 Prozent (BAFA Heizungsoptimierungsprogramm). Die Maßnahmen sind noch nicht abschließend berechnet. „Das Programm ist zum 01.01.21 ausgelaufen und durch die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) ersetzt worden“ merkte der Klimaschutzpate Heiko Hohmann an.

„Der große Hallenbereich im Bauhof wurde auf LED-Leuchten umgerüstet, die energiesparender und deutlich heller als die vorherigen Leuchten sind“, sagt Ortsbürgermeisterin Silvia Klemens. „Die Investitionssumme beläuft sich auf 1.742 Euro brutto. Leider gab es hier keine Förderung, da die Auftragssumme zu niedrig war. Aufgrund der Dringlichkeit (Ausfall von Leuchten) konnte diese Maßnahme aber leider nicht mit anderen Maßnahmen kumuliert und eingereicht werden“ führt Silvia Klemens fort.

 

Neubaugebiet

Die beiden engagierten Kommunalpolitiker und Klimaschützer bedauern das Ergebnis zum Thema Neubaugebiet in Osburg. Geprüft wurde für ein geplantes Neubaugebiet mit rund 60 Bauplätzen eine ökologische Alternative im Sinne des Klimaschutzes zu der üblichen zentralen Einzelwärmeversorgung.

Es sollte ein Weg gefunden werden, wie man im Sinne von Klimaschutz ökologisch ineffiziente individuelle Heizquellen vermeiden kann. Hierbei lag der Fokus aber auch ganz klar darauf, dass die Kosten für die Bauherren transparent sind und auf keinen Fall höher als bei einer zentralen Lösung ausfallen dürfen. Schnell war für diesen Standort als einzige ökologisch sinnvolle Alternative zur zentralen individuellen Wärmeversorgung ein kaltes Nahwärmenetz (Geothermie) als Lösung gefunden. Neben der Energieagentur Rheinland-Pfalz bekam die Gemeinde dazu im Vorfeld auch eine exzellente Beratung von der Transferstelle Bingen. Dabei wurden Bodenbeschaffenheit, eine Machbarkeitsstudie sowie die Fördermöglichkeiten für dieses Projekt, Projektbegleitung, Berechnung der Wirtschaftlichkeit, Gegenüberstellung und Auswertung dreier Alternativen und weites mehr geprüft. Nach den umfassenden Beratungen hat letztlich der Gemeinderat Osburg eine dezentrale Wärmeversorgung grundsätzlich abgelehnt, wodurch auch die angestrebte Machbarkeitsstudie hinfällig war.
„Alternativ gab es dann die Überlegung, jede Bauparzelle mit einer Erdbohrung zu versehen. Die Alternative wäre wohl tragfähig gewesen“, sagt Heiko Hohmann und fügt hinzu: „Für Erdbohrungen gibt es ja ein Förderprogramm der BAFA. Nach Rücksprache mit den BAFA-Verantwortlichen kann das Programm jedoch nicht von Gemeinden für diesen Zweck in Anspruch genommen werden, da die Erdbohrung zwingend nur in Verbindung mit einer installierten Wärmepumpe gefördert wird. Nur die Bohrung an sich ist nicht förderfähig. Trotz intensiver Bemühung selbst bis zum Ministerium, gibt es aktuell keine sonstigen Förderprogramme die eine Realisierung möglich gemacht hätten.“

Da hier jeder Bauherr rund 3.000 Euro Förderung gegenüber einer Individual-Bohrung verloren hätte, fand damit auch diese Alternative im Sinne des Klimaschutzes keine Mehrheit im Gemeinderat und war „vom Tisch“. „Leider eine Lücke im Förderprogramm, wir hätten das sonst gerne realisiert“, sagt die Ortsbürgermeisterin Silvia Klemens abschließend. Realisiert wird das Baugebiet jetzt konventionell ohne Vorgaben.

 

Weitere Informationen dazu gibt es unter: www.earlp.de/klikk

PRESSEINFORMATION der Energieagentur Rheinland-Pfalz GmbH

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Kontakt:

Energieagentur Rheinland-Pfalz GmbH

Zeljko Brkic / Projektmitarbeiter KlikK aktiv, Region Mittleres Moseltal
Telefon: 0651 / 46 04 78 81
E-Mail: zeljko.brkic@energieagentur.rlp.de

Informationen über die Energieagentur Rheinland-Pfalz im Internet:

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WI Capital, henz.haus und MENetatis: Spatenstich Seniorenzentrum MENetatis Osburg

WI Capital, henz.haus und MENetatis: Spatenstich Seniorenzentrum MENetatis Osburg

 

Neue Maßstäbe für altersgerechtes und klimaneutrales Wohnen

Individuell, komfortabel, nachhaltig und gut versorgt: Die Ansprüche an ein nachhaltiges Wohnen sind vielfältig. Insbesondere im Alter spielen aufgrund der eingeschränkten Mobilität das Umfeld und die Versorgung eine entscheidende Rolle für die Lebensqualität. Diesen Anforderungen stellt sich die WI Capital GmbH, Investor zahlreicher Senioren- und Pflegeimmobilien. Gemeinsam mit der Holzbau Henz GmbH sowie dem Betreiberpartner, der MENetatis GmbH, erfolgte am 15. April 2021 der Spatenstich für das Seniorenzentrum MENetatis Osburg, das überwiegend aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz gefertigt wird. Der Baubeginn ist darüber hinaus Startschuss für eine ganze Reihe neuer Pflegeobjekte, die in dieser nachhaltigen Bauweise entstehen.

 

Wohngefühl trifft Nachhaltigkeit: Seniorenzentrum MENetatis Osburg

„Ich habe 39 Jahre lang in Osburg gelebt“, sagt Frank Winkel, Gründer der WI Capital GmbH. „Noch heute pflege ich viele gute Freundschaften in Osburg, weshalb die Errichtung des Seniorenzentrums für mich ein Herzensprojekt ist.“ Wohnen ist ein Grundbedürfnis, ebenso wie der Wunsch, im Alter gut versorgt zu sein, ohne seine Heimat verlassen zu müssen – Darüber sind sich die Initiatoren, der Generalunternehmer und der Betreiber einig. Der Spatenstich des dreigeschossigen Seniorenzentrums MENetatis Osburg am 15. April 2021 symbolisiert daher nicht nur den Beginn eines neuen Bauprojekts, sondern hat auch emotionalen Wert. Mit seinen 66 Pflegeeinzelappartements mit einer vollstationären Pflege, den großzügigen Wohn- und Aufenthaltsräumen sowie gepflegten Außenanlagen ist das Domizil im Herzen des Erholungsgebiets Osburger Hochwald optimal auf die Bedürfnisse der künftigen Hausbewohner eingerichtet.

Errichtet wird das zukunftsweisende Seniorenzentrum auf einer Fläche von über 4.400qm zentral im Ort und bietet neben den 66 Einzelappartements zusätzlich 17 Tagespflegeplätze. Das Investitionsvolumen bei diesem Projekt beträgt 12 Mio. Euro. Am Standort werden ca. 50 – 60 Arbeitsplätze entstehen.

„In der aktuellen Zeit müssen wir stets nachhaltig denken, weshalb im ressourcenschonenden Bauen für mich die Zukunft liegt“, hebt Frank Winkel die klimaneutrale Holzbauweise in Verbindung mit moderner Photovoltaik (von der WI-Energy GmbH) hervor. In Kombination mit dem innovativen Wohn- und Pflegekonzept knüpft WI Capital gemeinsam mit henz.haus an den großen Fragen der Zeit an und bietet eine Lösung für all diejenigen, denen Komfort und Nachhaltigkeit am Herzen liegen. Die Vision, den Bewohnern so lange wie möglich ein aktives, selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen, steht dabei stets im Fokus der Unternehmung. Die Fertigstellung des Seniorenzentrums MENetatis Osburg ist für Mai 2022 geplant.

 

Das Besondere am Bauen mit Holz

Im Gegensatz zu Beton, Stein und Ziegel versprüht Holz einen warmen, behaglichen Charme. Doch nicht nur optisch, sondern vor allem aus ökologischer und ökonomischer Sicht überzeugen die Seniorenzentren und Pflegeobjekte, in die WI Capital auch künftig investiert. Der sich selbst regenerierende Rohstoff ist effizient und zukunftsorientiert: Holz fungiert als CO2-Speicher, sorgt für ein wohngesundes Klima für die Bewohner und ist aufgrund moderner Produktionsmaßnahmen zugleich nachhaltig und rentabel. Nicht zuletzt aus diesem Grund ist Frank Winkel besonders stolz auf das Objekt in Osburg, welches als Leuchtturmprojekt wegweisend für viele zukünftige Immobilien in dieser Bauweise steht.

 

WI Capital

Die WI Capital ist verlässlicher Player mit entsprechendem Track Record. Seit über zwei Jahrzehnten hat sich Gründer und Entrepreneur Frank Winkel der Immobilien- und Projektentwicklung verschrieben. Schon in der Vergangenheit schuf er einen der größten Initiatoren im Segment Pflegeimmobilien und Betreutem Wohnen. Mehr als 38 vollstationäre Pflegeheime wurden seit 2012 mit einem Gesamtvolumen von über 400 Mio. Euro erfolgreich im Teileigentum initiiert.

 

MENetatis

Die MENetatis GmbH hat Ihren neuen Sitz in Bedburg bei Köln und betreibt Seniorenzentren im gesamten Bundesgebiet. Kerngeschäft bildet die stationäre Altenpflege. Darüber hinaus werden individuelle Lösungen für diverse altersgerechte Wohnformen entwickelt. Gastronomische, hauswirtschaftliche und haustechnische Serviceleistungen sind ebenso Bestandteil des Konzepts. Als mittelständische, familiengeführte Unternehmensgruppe, stellt sich MENetatis bewusst als Alternative zu großen, konzerngesteuerten Betreibergesellschaften auf. Aktuell verfügt die MENetatis Gruppe über sechs stationäre Pflegeeinrichtungen, Tagespflege und ambulanten Dienst.

„Wir fokussieren uns in unseren Einrichtungen auf das Wohl unserer Bewohner und Mitarbeiter. Wesentlich bei der Entwicklung neuer Projekte sind daher ein Gebäude-Ensemble, das den Bedürfnissen und hohen Qualitätsansprüchen an das Leben im Alter gerecht wird, die Integration in das örtliche Gemeinwesen und ein familiärer Umgang miteinander. Im Alltag sind wir geleitet von unseren Unternehmenswerten und unseren internen Qualitätsstandards“, sagt Sandra Leps, Prokuristin der MENetatis GmbH.

Parallel zu dem Projekt in Osburg, beginnt in ca. 8 Wochen, im nahe gelegenen Waldrach das nächste Projekt in gleicher Bauweise. Hier entstehen auf ca. 3.100qm weitere 44 Einzelappartements mit einer vollstationären Pflege und 4 Plätze für ein betreutes Wohnen. Circa 30 neue Arbeitsplätze werden hier entstehen. Die MENetatis ist hier ebenfalls die Betreibergesellschaft.

Darüber hinaus, entstehen für die MENetatis weitere Einrichtungen in Bexbach (Saarland), Aichhalden (Baden-Württemberg) und Neustadt (Hessen) die dieses Jahr eröffnet werden. Weitere Häuser befinden sich im Bau und in der konkreten Planung.

Weitere Informationen zum Seniorenzentrum MENetatis Osburg finden Sie hier.

 

Spatenstich Seniorenzentrum 

PRESSEKONTAKTE

WI Capital GmbH, Fabian Kreye Leiter Marketing, Phoenixallee 5-7, 31137 Hildesheim, Tel. 05121-283510, email: fk@wi-capital.de

MENetatis GmbH, Adolf-Silverberg-Str. 34A, 50181 Bedburg, 02272-839980-0, www.menetatis.de

 

 

Montage Fitnessgeräte – Bewegungsparcours

Montage Fitnessgeräte – Bewegungsparcours

Am Samstag, 10.04.21, wurden die sieben Playfit-Fitnessgeräte beim neu entstehenden Bewegungsparcours mit Fundamenten gesetzt. Demnächst werden die Fundamente und Bodenlöcher verfüllt, eine wassergebundene Decke aufgebracht sowie der ganze Bereich abgezogen und mit Rasen eingesät. Es sollen noch ein oder zwei Spielgeräte dazu kommen sowie eine Sitzgarnitur. Ebenso werden noch Sträucher an den Geräten entlang gepflanzt.

Nach Fertigstellung der Arbeiten erfolgt eine Abnahme durch einen Prüfer, anschließend können die Geräte zur Benutzung frei gegeben werden. So lange die Geräte mit Flatterband abgesperrt sind, ist eine Nutzung verboten. Danke für die Geduld und das Verständnis.

Das Projekt wird über LEADER, Programm EULLE gefördert.

Weitere Informationen zum Bewegungsparcours und Geräten finden Sie hier.

Übung Freiwillige Feuerwehr Osburg – Arbeiten mit der Motorsäge

Übung Freiwillige Feuerwehr Osburg – Arbeiten mit der Motorsäge

Am 03.04.21 wurde bei der Freiwilligen Feuerwehr Osburg eine Übung speziell für die Bediener der Kettenmotorsäge durchgeführt. Insgesamt 11 Kameradinnen und Kameraden der Wehr haben eine Betriebsberechtigung zum Bedienen von Motorsägen, welche bei der Feuerwehr vorrangig für Rettungsaufgaben eingesetzt wird. Gemäß aktuellen Vorgaben dürfen zurzeit maximal 5 Personen plus Übungsleiter unter strenger Einhaltung der Hygienevorschriften gemeinsame Übungen durchführen, die der Aufrechterhaltung des Dienstbetriebs dienen.

Der Einsatz der Motorsäge bei Feuerwehren findet oftmals nach Unwetterlagen statt, welche mit erschwerten Bedingungen (Wind, Niederschlag, schlechte Sichtverhältnisse, schlechter Stand, unter Spannung stehende oder umgekippte Bäume) einhergehen und somit für das Bedienpersonal ein erhöhtes Unfallrisiko bergen.

Umso wichtiger ist das regelmäßige Training zum sicheren und unfallfreien Umgang mit diesem Gerät.

Los ging’s um 09:30 Uhr. Nach einer umfangreichen, theoretischen Unterrichtseinheit zu den Themen Schutzkleidung, Sicherheitseinrichtungen an der Kettenmotorsäge, Bedienungshinweisen sowie Unfallverhütungsvorschriften wurde an den Ortsrand verlegt, wo auf einer landwirtschaftlichen Freifläche bereits mehrere große Baumstämme für den praktischen Unterrichtsteil vorbereitet waren.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Christian Geib, welcher die Übung vorbereitet sowie das Grundstück als auch die Stämme zur Verfügung gestellt hat!

Hier hatten die Kameradinnen und Kameraden umfangreiche Möglichkeiten, um den sicheren Umgang mit der Kettenmotorsäge zu üben und unterschiedliche Schnitttechniken zu trainieren. Ebenfalls vermittelt wurde der sichere Umgang mit unter Spannung stehendem Holz.

Anschließend wurden die Maschinen im Rahmen des technischen Dienstes gereinigt, geschärft und dann wieder einsatzbereit auf das Fahrzeug verlastet. Nur unterbrochen von einer stärkenden Mittagspause waren wir bis zum Übungsende um 17:30 Uhr dabei.

Text & Fotos: Thilo Gillessen (Wehrführer)

          

Persönlicher Frühlings- und Ostergruß von Ortsgemeinde und Kirchengemeinde für die älteren Mitbürger*innen

Persönlicher Frühlings- und Ostergruß von Ortsgemeinde und Kirchengemeinde für die älteren Mitbürger*innen

Eine gemeinsame Frühlings- und Ostergruß-Aktion der Ortsgemeinde & Pfarrgemeinde OsburgOstergruß

Alle Osburger Einwohner und Einwohnerinnen über 80 Jahre erhalten heute eine Osterblume mit Osterbrief und Büchereiflyer.

Wir möchten unseren älteren Einwohnern mit der kleinen Überraschung eine Freude bereiten. Ein paar liebe Worte sowie bald blühende Blumen sollen Ihnen weiterhin Hoffnung und Zuversicht schenken.

Ein herzlicher Dank an alle, die mir bei der „Osteraktion“ geholfen haben; beim Schreiben und planen (Albert, Christian) oder beim Verteilen (Albert, Christian und Leonie) an 83 Haushalte. Vielen Dank auch an Norbert Kaumanns von Blumen Stein für das schöne einpacken der Blümchen.

Allen eine schöne Osterzeit, bleiben Sie weiterhin zuversichtlich und gesund.

Silvia Klemens, Ortsbürgermeisterin

Ostergruß  Ostergruß

Grundschule Osburg auf dem Qualifizierungsweg zur Naturpark-Schule

Grundschule Osburg auf dem Qualifizierungsweg zur Naturpark-Schule

Die Grundschule Osburg, als MINT-Schule mit zahlreichen Auszeichnungen und vielfacher Preisträger in Bildungsaktivitäten überregional bestens bekannt, startet durch zur Naturparkschule. Mit der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung zwischen der Grundschule Osburg, dem Naturpark Saar-Hunsrück und der Verbandsgemeinde Ruwer macht sich die Schule auf den Weg zu der ersten Naturpark-Schule in der Verbandsgemeinde Ruwer im länderüberschreitenden Naturpark. Mit ihrem attraktiven Schulgarten mit Teich und mehreren Hochbeeten, Bienennisthilfen und Blühstreifen ist die Grundschule Osburg hierzu jetzt schon gut aufgestellt. Zudem hat sich die Schule als Bienenschule qualifiziert und produziert mit zwei Bienenvölkern selbst hergestellte Bienenprodukte.

„Wir haben uns bereits auf den Weg gemacht, die heimische Tierwelt und Region in den Unterrichtsalltag einzubinden und arbeiten weiterhin daran, wichtige Naturparkthemen und Kooperationspartner mit dem Schulqualitätsprogramm zu verbinden. Wir sind daher sehr froh, dass wir uns für die Zusammenarbeit mit dem Naturpark Saar-Hunsrück entschieden haben und sind sehr stolz, offiziell in das Projekt zu starten“, so der Rektor Ronny Blügel der Grundschule Osburg.

Ziel des Projektes ist es, dass eine feste, dauerhafte Kooperation zwischen dem Naturpark Saar-Hunsrück und der Schule aufgebaut wird. Die Themen Natur und Umwelt sowie die damit verbundene regionale Natur- und Kulturgeschichte des Naturparks Saar-Hunsrück werden im Unterricht, in Exkursionen und an Projekttagen verankert. Die Schülerinnen und Schüler werden – neben dem Erlernen von Fach- und Handlungskompetenzen – durch originäre Naturerfahrungen für das Einzigartige vor ihrer Haustüre begeistert. So können sie eine eigene Identifikation mit ihrer Heimat entwickeln. Die Auszeichnung „Naturpark-Schule“ erfolgt nach Überprüfung der Aktivitäten und wird für einen Zeitraum von fünf Jahren verliehen. Alle fünf Jahre wird evaluiert und überprüft, ob die Kriterien für die Auszeichnung als Naturpark-Schule weiterhin erfüllt sind.

Der Naturpark unterstützt als anerkannter außerschulischer Bildungspartner durch die Vermittlung von Referenten und Unterrichtsmaterial. Gerade Kinder im Kita- und Grundschulalter lernen verstärkt durch das Erleben mit allen Sinnen, wie Anfassen, Schmecken, Ausprobieren. Neben dem aktiven Erleben der Natur vor der Haustüre und einer Sensibilisierung für die Heimat ist „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ein wesentlicher Aspekt des Naturpark-Projekts. Moderne „Heimatbildung“ wird gemeinsam mit Kooperationspartnern im Schulalltag praktiziert. Die Kinder werden zu kleinen Heimatdetektiven und Naturforschern und gehen auf Expedition fernab der Schule. Bildung für nachhaltige Entwicklung wird so vor Ort erlebbar.

„Die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Osburg haben in der Naturpark-Schule interessante Möglichkeiten die biologische Vielfalt und Kulturlandschaft ihrer Heimat besser kennenzulernen und zu erleben. Ich hoffe, dass durch die pädagogische Arbeit der Naturparkschule das Interesse und die Begeisterung der jungen Menschen geweckt wird, sich auch über den schulischen Kontext hinaus für den Erhalt und die Pflege des natürlichen Lebensraums und die vielfältigen Schätze unseres Naturparks zu engagieren. Ich wünsche den jungen Naturforscherinnen und Naturforschern gemeinsamen mit ihren Lehrerinnen und Lehrern viel Freude und gutes Gelingen“, so Bürgermeisterin Stephanie Nickels.

„Naturparke sind vielfältige Lern- und Erfahrungsorte. Durch das gemeinsame Engagement von Schule, Gemeinde, außerschulischen Kooperationspartnern und dem Naturpark trägt das Projekt zu Bildung einer nachhaltigen Entwicklung vor Ort, zur Identifikation mit dem Naturpark und der Stärkung des Wir-Gefühls bei. Die Naturpark-Schüler werden zu Junior-Heimatbotschaftern. Sie können mit allen Sinnen, mit Kopf, Herz und Hand für ihr Leben lernen. Wir möchten sie dabei unterstützen Kompetenzen zu entwickeln, die sie dafür benötigen ihr Leben, die Gesellschaft und die Zukunft in ihrer Heimat nachhaltig mitzugestalten. Das ist eine gute Grundlage, diese später selbstbewusst zu repräsentieren und sich für ihre zukunftsfeste Weiterentwicklung zu engagieren“, betont Naturpark-Geschäftsführerin Gudrun Rau.

Schulgarten Grundschule Osburg, Ronny Blügel
Tiere u. Pflanzen bestimmen Grundschule Osburg, Ronny Blügel
Biobauernhof Grundschule Osburg_Ronny Blügel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was lebt im Teich Grundschule Osburg, Ronny Blügel

 

Infobox: Was ist eine Naturpark-Schule?

Der Verband Deutscher Naturparke e. V. (VDN) ist seit 1963 der Dachverband der heute 104 Naturparke in Deutschland. Eine zentrale Aufgabe des VDN wie auch der Naturparke ist die Umweltbildung. Mit dem durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderten Netzwerk Naturpark-Schulen“ möchte der VDN gemeinsam mit den beteiligten Naturparken Schülerinnen und Schülern Naturparke als vielfältige Lern- und Erfahrungsorte näherbringen. Ziel ist es zudem, einen regionalen Bezug zu Bildungsplänen herzustellen, die originäre Erfahrung von Natur und Kultur zu ermöglichen und für die Besonderheiten der Heimat zu sensibilisieren. Dadurch soll ein Beitrag zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) geleistet werden.

Naturparke sind für Schulen also attraktive außerschulische Lernorte. Sie bieten vielfältige Lern- und Erfahrungsorte und die Möglichkeit, die heimische Natur vor der Klassentür zu entdecken. Spannende Exkursionen in verschiedene Lebensräume wecken dabei das Interesse für die Vorgänge in der Natur. In Kooperation mit weiteren Partnern wie Natur- und Landschaftsführern, Landwirten, Förstern oder Handwerkern werden Themen zu Natur und Landschaft, Land- und Forstwirtschaft, aber auch kulturelle Themen wie Kunst und Handwerk in der Region, Geschichtliches, Sagen und Bräuche aufgegriffen.

In Naturpark-Schulen werden Naturpark-Themen regelmäßig im Unterricht, in Exkursionen oder an Projekttagen behandelt. Die Schülerinnen und Schüler lernen auf diese Art, ihre Region kennen und werden für sie begeistert. Die Auszeichnung „Naturpark-Schule“ wird für einen Zeitraum von fünf Jahren verliehen. Alle fünf Jahre überprüft der Naturpark, ob die vom VDN in Zusammenarbeit mit Naturparken und Schulen aufgestellten Kriterien für die Auszeichnung weiterhin erfüllt sind.

Grundschule Osburg – Kinder lernen Zukunft

Die Grundschule ist ein Ort der Lebens- und Lernfreude. Sie investiert seit Jahren besonders viel Kraft und Energie in die sogenannten MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Die Schüler/innen profitieren somit von handlungs-, erlebnis- und kindorientierten Unterrichtsinhalten. Dabei wurde die Grundschule Osburg bereits mit vielen Zertifizierungen und Preisen ausgezeichnet, z. B. zum dritten Mal in Folge als „Haus der kleinen Forscher“. Die Schule verfügt über einen voll ausgestatteten „Raum der kleinen Forscher“ zum Experimentieren und Forschen, ein „Labor“, einen Computerraum, Roboter, einen attraktiven Schulgarten mit Teich, Insektennisthilfen, mehrere Hochbeete, Blühstreifen und vieles mehr. Als qualifizierte Bienenschule produziert sie mit ihren zwei Bienenvölkern selbst hergestellte Bienenprodukte.

Zur Steigerung der Schulqualität führt die Schule jährliche Umfragen bei der Schülerschaft durch. Dabei wurde gemeinsam mit der Schülervertretung der Wunsch geäußert, mehr über die Region, die Tierwelt und den Umweltschutz zu lernen. Daraufhin hat sich die Schule beim Projekt „Naturpark-Schule“ beworben.

Pressemitteilung Naturpark Saar-Hunsrück e. V., Trierer Str. 51, D-54411 Hermeskeil, Telefon 06503 9214-0, info@naturpark.org, www.naturpark.org

Frühlings- und Ostergrüße Ihrer Ortsgemeinde und Kirchengemeinde

Frühlings- und Ostergrüße Ihrer Ortsgemeinde und Kirchengemeinde

Liebe Bürgerinnen und Bürger der Ortsgemeinde Osburg,

noch vor wenigen Tagen lag Schnee im Hochwald. Der Winter hatte uns dieses Jahr im Griff. So geht es uns auch mit dem Corona-Virus. Viele sehnen sich danach, dass wir uns wieder so begegnen können, wie das vor der Pandemie war. Bis es so weit ist, müssen wir als Gemeinschaft weiter auf Abstand zusammenhalten.

In dieser besonderen Zeit grüßen wir, die Ortsgemeinde und die Pfarrei Osburg, Sie mit einem Frühlings- und Ostergruß.Ostern, Bild von Jill Wellington auf Pixabay

Die Blümchen sind ein Zeichen dafür, dass der Winter ein Ende hat, dass wir bald die Frühlingssonne genießen und uns an der schönen Natur rund um den Osburger Hochwald erfreuen dürfen.

Gerne dürfen Sie die Blumen auch als Zeichen der Hoffnung sehen.

Einen besonderen Ostergruß können Sie hören, wenn Sie in den Kartagen am frühen Morgen, am Mittag oder am Abend genau hinhören: Kinder und Jugendliche setzen die schöne Tradition fort, dass statt den Kirchenglocken Holzklappern erklingen. Aufgrund der Corona-Pandemie gehen die Kinder nicht durchs Dorf, sondern klappern von ihren Fenstern, Balkonen und Gärten.

Freuen Sie sich auf diesen klingenden Gruß der jungen Generation.

Wir wünschen Ihnen frohe Ostertage, passen Sie gut auf sich auf und bleiben Sie gesund!

Ihre Ortsgemeinde                Ihre Pfarrgemeinde St. Clemens

 

 

Bildnachweis: Bild von Jill Wellington auf Pixabay

„Klappern … Dahäm!“ – Klappern in Osburg in Zeiten der Corona-Pandemie

„Klappern … Dahäm!“ – Klappern in Osburg in Zeiten der Corona-Pandemie

Worum geht es beim Klappern eigentlich?
Es gibt liebgewonnene Traditionen im Kirchenjahr. Dazu gehört auch das Klappern am Karfreitag und Karsamstag. Nur an diesen beiden Tagen wird das Glockengeläut durch Holzklappern ersetzt. Damit werden die Menschen an Karfreitag und Karsamstag an die Gebetszeiten erinnert.

Was geht in diesem Jahr nicht?
In diesem Jahr kann das Klappern leider nicht wie gewohnt durchgeführt werden. Wir wollen und dürfen keine Kinder und Jugendlichen in der momentanen Situation in Gruppen durch unsere Straßen ziehen lassen. Auch das Sammeln von Eiern, Geld und Süßigkeiten an den Haustüren entfällt.

Klappern trotz Corona – so geht es dann doch!
Die Osburger Messdienerinnen und Messdiener wollen dennoch mit ihrem Klappern in diesen bewegten Zeiten ein hörbares vorösterliches Zeichen setzen und damit zum gemeinsamen Gebet einladen. Die Kinder klappern daher zu den Klapperzeiten von Zuhause aus in alle Himmelsrichtungen.

Wer beim Klappern mitmachen möchte, aber keine Klapper hat, kann sich gerne bei Christian Heckmann melden.

 

Die Klapperzeiten sind:

Karfreitag Karsamstag Gebetsruf
Morgens 6:30 Uhr 6:30 Uhr „D´Bäädglock laut“
Mittags 11:30 Uhr 11:30 Uhr „Et laut Möttich“
Todesstunde Jesu 15:00 Uhr Klappern ohne Ruf
Abends 18:30 Uhr 18:30 Uhr „D’Bäädglock laut“

Eine Ausnahme ist das Klappern am Karfreitag um 15:00 Uhr. Es ist ein Klappern ohne Ruf.
Damit werden die Christen in die Kirche eingeladen – zum Gedenken an Leiden, Sterben und Tod Jesu Christi.

Wir bedanken uns herzlich für den Einsatz der Osburger Klapperkinder!

Das Messdiener-Leitungsteam

Geöffnet & Bringdienst – Katholische öffentliche Bücherei St. Clemens

Geöffnet & Bringdienst – Katholische öffentliche Bücherei St. Clemens

KÖB Osburg – Katholische Öffentliche Bücherei
Die Bücherei befindet sich in der Kirche. Der Bücherei-Eingang ist an der rechten Wand, neben dem Sakristei-Eingang. Erwachsene und Kinder können kostenlos Bücher ausleihen.

Öffnungszeiten (außer in den Schulferien):
Freitags von 16.00 – 17.00 Uhr

Bei Fragen wenden Sie sich an Svenja Hohmann, Tel. 06500-910500, email: KOEB-Osburg@outlook.de

Das Bücherei-Team freut sich auf Sie.

Bouleplatz & Spielplatz Tannenweg

Bouleplatz & Spielplatz Tannenweg

Der Bouleplatz beim Spielplatz Tannenweg wurde wie bereits mitgeteilt saniert. Es mußten zwei Bäume in dem Bereich gefällt werden und wurden zu Stehtischen umfunktioniert. Danke an die Firma PEKI für die Spende von zwei Stehtischplatten. Desweiteren wurde noch eine zusätzliche Sitzbank aufgestellt. Der Bouleplatz kann baulich ab sofort (nach den geltenden Corona-Regeln) genutzt werden. Leider kann derzeit, nicht wie geplant, ein Eröffnungsfest stattfinden. Beim Spielplatz sowie beim Bouleplatz wurden Schilder mit Regeln und Hinweisen aufgehangen.

Der Bouleplatz darf nicht mit Fahrzeugen befahren werden, insbesonders Fahrräder, Roller, Mopeds etc.! Auf dem Hinweisschild befinden sich auch die Spielregeln zum Boulen. Wir wünschen viel Spaß beim Spielen.

Silvia Klemens, Ortsbürgermeisterin

Bouleplatz Tannenweg
Bouleplatz Tannenweg
Spielregeln Bouleplatz

 

 

 

 

 

 

 

 

Spielplatz Tannenweg
Spielplatz Tannenweg
Spielplatz Tannenweg
Spielplatz Tannenweg
Spielplatz Tannenweg
Spielplatz Tannenweg Regeln